SACHSEN-ANHALT: WIE FRAUEN WÄHLTEN : Landesamt kann Anzahl der weiblichen Wahlberechtigten nicht benennen

zwd Magdeburg/Berlin (ig). Das Statistische Landesamt in Magdeburg kann nach eigenen Angaben keine Aussagen zu den Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt nach Geschlecht erteilen. Die Unterscheidung nach Geschlecht werde nur im Rahmen der Repräsentativen Wahlstatistik erhoben, teilte das Amt am 10. September auf eine Anfrage dem zwd-POLITIKMAGAZIN mit. Insofern liegen auch keine Zahlen über die Wahlbeteiligung von Frauen vor. Aussagen über das Wahlverhalten von Frauen stützen sich damit zunächst allein auf die die Erhebungen der Wahlforschungsinstitute. mehr...

zwd Berlin (red). Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) lehnt die geplanten drastischen Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss entschieden ab. Nach seinen Angaben soll laut Gesetzentwurf für den Bundeshaushalt 2027der Ansatz für den Unterhaltsvorschuss um 400 Millionen von 1,3 auf 0,9 Mrd. gekürzt werden. Grund dafür ist das Vorhaben der Bundesregierung, den Unterhaltsvorschuss für 16- und 17jährige zu streichen. „Der Unterhaltsvorschuss muss weiter allen Kindern unter 18 zur Verfügung stehen, die sich nicht auf den Kindesunterhalt verlassen können“, verlangte Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des VAMV. mehr...

Nur 18 Frauen, aber 65 Männer ziehen in den neuen Landtag von Sachsen-Anhalt ein

zwdigital Magdeburg. Mit seinem Landtagswahlergebnis fällt der Landtag in Magdeburg auf den letzten Platz im Ranking der Frauenanteile unter den Landesparlamenten aller Bundesländer zurück. Die Rote Laterne geht vom Bayerischen Landtag (Frauenanteil 24,6 %) nun an den Landtag von Sachsen-Anhalt mit einem Frauenanteil von 21,69 %. Insgesamt gibt es im am 6. September neu gewählten, 83-köpfigen Landesparlament nach einer zwd-Übersicht lediglich 18 Frauen. In einer ersten Reaktion sorgt sich der Landesfrauenrat von Sachsen-Anhalt um die Zukunft der Gleichstellung. mehr...

Drei Männer, zwei Frauen auf demn Werbecover der Bundespolizei (Bildausschnitt aus dem Flyer der Bundespolizei)

zwd Berlin. Mit 60 Fragen im Rahmen einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung haben die Bündnisgrünen das Thema „Stand der Gleichstellung und Förderung von Frauen bei dem Bundeskriminalamt und der Bundespolizei“ auf die Agenda des Bundestages gerückt. Ausgangspunkt für die Anfrage ist, dass der Frauenanteil bei der Bundespolizei nur 26,1 Prozent betrage, während er beim BKA bei 41,18 Prozent liege. Die Fraktion möchte von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wissen, wie er „den Frauenanteil insgesamt, im operativen Bereich und in Führungspositionen ( ) steigern“ wolle. mehr...

Am meisten spart das BMBFSFJ bei Familienleistungen. - Bild: Pixabay/ Raten-Kauf

Das Bundesfamilienministerium (BMBFSFJ) spart laut Regierungsentwurf für den Haushalt 2027 fast 1,19 Mrd. Euro ein. Seit Wochen stehen die Kürzungspläne bei Familienleistungen in der Kritik. Aus Sicht linker Parteien, Gewerkschaften und Sozialverbände benachteiligen Einsparungen bei Elterngeld und Unterhaltsvorschuss vor allem Frauen. Die SPD weist Streichungen zulasten Alleinerziehender zurück und schlägt vor, zahlungssäumige Elternteile stärker in die Pflicht zu nehmen. mehr...

Fallzahlen von Vernachlässigung und Gewalt gegen Kinder sind stark gestiegen. - Bild: Pixabay/ B. Karki

Kinder haben ein Recht auf Gewaltschutz – doch die Zahlen bei gefährdetem Kindeswohl sind stark gestiegen.10 Prozent mehr Kinder erlitten 2025 Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt. Gründe sind vielfältig: Überforderung, Konflikte, Stress in Familien. Der Kinderschutzbund (DKSB) plädiert dafür, Kinderschutz als Bestandteil in pädagogischen Studien und Weiterbildungen zu verankern, und zeigt sich besorgt über Sparpläne bei der Kinder- und Jugendhilfe. mehr...

27.02.2026: Schulterschluss zwischen Gewerkschaften und Bundesregierung

Die Bundesregierung hat die Frist zur Umsetzung der EU-Richtlinie für gleiche Löhne (ETRL) verstreichen lassen. Die SPD-Fraktion kritisiert, dass trotz unverändert hoher Lohnlücke noch immer kein Entwurf vorliegt. Die Richtlinie wäre eine Chance, den Gender Pay Gap zu verringern. Bundesfamilienministerin Karin Prien (Union) möchte bürokratieärmere Regelungen. Gewerkschaften und Sozialverbände fordern die Regierung zum Handeln auf. Viele EU-Staaten haben schon Gesetze erarbeitet. mehr...

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